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Filderstadt. Zum Neujahrsempfang der Stadt in der Filharmonie konnte Oberbürgermeisterin Gabriele Dönig-Poppensieker rund 400 Besucher Willkommen heißen. Die Themen Bildung und Wirtschaft standen im Zentrum ihrer Betrachtungen.
Von Manfred Gäbisch Im Rückblick auf 2009 sprach die Oberbürgermeisterineinige Dinge an, die Schlagzeilen machten. Filderstadt. Zum Neujahrsempfang der Stadt in der Filharmonie konnte Oberbürgermeisterin Gabriele Dönig-Poppensieker rund 400 Besucher Willkommen heißen. Die Themen Bildung und Wirtschaft standen im Zentrum ihrer Betrachtungen.
Von Manfred Gäbisch Im Rückblick auf 2009 sprach die Oberbürgermeisterineinige Dinge an, die Schlagzeilen machten. So zum Beispiel die Tour der Ländle, die im Herbst in FiIderstadt Station machte. Auch die Gedenkstätte für die Opfer des Konzentrationslagers, die Filderstadt zusammen mit Leinfelden-Echterdingen plant, wurde im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht. Die Fertigstellung ist übrigens für Mai dieses Jahres vorgesehen. Weiter erinnerte Dönig-Poppensieker an die schwierige Entscheidung in Sachen Schulentwicklungsplanung, laut der die Einrichtung zweier Werkrealschulen in Bernhausen und Bonlanden vorgesehen ist. Die Hauptschule in Harthausen bleibt bestehen, die in Sielmingen wird aufgrund der rückläufigen Schülerzahlen aufgegeben. »Es ist jetzt unsere Aufgabe alles dafür zu tun, auf Basis dieser Entscheidung die Bildungschancen für die Schülerinnen und Schüler dieser Schulen zu erhöhen«, sagte die OB. Die Ausbildung und die Bildung der Kinder und Jugendlichen sei oberstes Ziel der Stadt, so Dönig-Poppensieker weiter. Dies habe der Gemeinderat wieder bewiesen, als der Ausbau des Kernzeiten-Angebots um 110 zusätzliche Plätze für Grundschüler auf den Weg gebracht wurde. Trotz oder gerade wegen der »dramatischen Haushaltslage« hält es die OB für geboten, »gemeinsam mit dem Gemeinderat ein Zielsystem zu entwickeln, um die Stadt Filderstadt nachhaltig für die Zukunft zu rüsten«. Das integrierte Stadtentwicklungskonzept solle für dieses Zielsystem die Basis sein. Denn nur so ließen sich die finanziellen Ressourcen zielgerichtet einsetzen. Bedingt durch wegbrechende Steuereinnahmen fehlten der Stadt bis zum Jahr 2013 rund 55 Millionen Euro, rief sie den Gästen in Erinnerung. Da das Steuersenkungsprogramm der Regierung fortgesetzt werden solle, enge dies den finanziellen Spielraum der Kommunen noch weiter ein. Weitere Erhöhungen von kommunalen Gebühren seien die unausweichliche Folge. Deshalb sei es oberstes Ziel der OB, an der Nullverschuldung festzuhalten »aus der festen Überzeugung, dass dies der vernünftigste Weg aus der Krise ist«.
19.01.2010
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