++ Es geht um die Zukunftsfähigkeit des Vereins ++ Ostfildern rollt für drei Projekte ++ SSB: Die U12 soll Ende 2012 anfahren ++ Auch Degerloch wird älter – aber vorbereitet ++ Tausende strömten aufs Bärenfest
| Zuletzt blieb nur Kooperation |
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Von Manfred Gäbisch
Das hätte sich Wolfschlugens Bürgermeister Ottmar Emhardt nicht träumen lassen, dass er zum Ende seiner Amtszeit »seine« Hauptschule dicht machen muss. Zur Disposition steht immerhin ein frisch saniertes Gebäude und ein engagierter Hauptschulbetrieb, der ohne weiteres hätte beibehalten werden können, wenn es nicht den Trend hin zur Werkrealschule geben würde. Auf lange Sicht, so die Auffassung im Gemeinderat und in der Verwaltung, hätte dies wohl zum Ausbluten der Hauptschule geführt. Eine eigene Werkrealschule einzurichten, wäre jedoch auf Grund der zu geringen Schülerzahlen nicht möglich gewesen, da diese durchgehend zweizügig zu sein hat. Da traf es sich gut, dass die Nachbargemeinde Neuhausen vor ganz ähnlichen Problemen stand. Nach einigem Hin und Her einigte man sich schließlich auf die Einrichtung eines gemeinsamen Schulbezirks. Alleiniger Standpunkt der neuen Werkrealschule wird die Friedrich-Schiller-Schule in Neuhausen werden. Für die Schülerinnen und Schüler aus beiden Gemeinden sei dies aus pädagogischer Sicht die beste Lösung bewerteten die Bürgermeister Emhardt und Hacker (Neuhausen) die neue Situation. Ähnlich sah dies auch das Kultusministerium, das jetzt die Genehmigung für die Zusammenlegung erteilte. Die neue Werkrealschule, die ab dem Schuljahr 2010/2011 den Betrieb aufnehmen wird, ist eine von 411 Schulen im Land, denen jetzt die Erlaubnis erteilt wurde. Im Verbreitungsgebiet der Filder-Extra Wochenzeitung sind dies die Gotthard-Müller-Schule und das Bildungszentrum Seefälle (Filderstadt), die Ludwig-Uhland-Schule (L.-E.), Erich-Kästner-Schule, Schule im Park (Ostfildern) und die Oskar-Schwenk-Schule (Waldenbuch). |
| 24.02.2010 |
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