Freitag 30.07.2010
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SSB: Die U12 soll Ende 2012 anfahren
Dürrlewang. Stuttgart bekommt eine neue Stadtbahn-Linie: Die U12, die von Remseck bis Dürrlewang geplant ist. Mit der Verlängerung bis Dürrlewang sollen sowohl das Industriegebiet Möhringen-Vaihingen als auch der Stadtteil Dürrlewang bis Ende 2012 an den Schienenverkehr angeschlossen werden. Drei Haltestellen sind dafür vorgesehen. Nach der Sommerpause will die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) das Projekt in den Bezirksbeiräten Vaihingen und Möhringen vorstellen.

„Die Planungen für den Stadtbahnanschluss des Industriegebiets Möhringen-Vaihingen und Dürrlewang sind noch nicht abgeschlossen", heißt es im Jahresabschluss 2008, den die SSB kürzlich vorlegte. Man sei noch auf der Suche nach der bestmöglichen Trasse. Bis dato sind drei Haltestellen vorgesehen: Wallgraben, Heßbrühl und die Endhaltestelle Dürrlewang. Die bestehende Haltestelle Am Wallgraben soll um die Ecke verlegt werden, die neue Haltestelle Heßbrühl soll zwischen der Breitwiesenstraße und der Heßbrühlstraße entstehen. Die Endhaltestelle Dürrlewang könne zwischen der Osterbronnstraße und dem Orionweg errichtet werden, so SSB-Chefplaner Volker Christiani. Das Genehmigungsverfahren für diese Stadtbahnverlängerung verläuft zäh, weil die Gleise auf eine bestehende Straße verlegt werden sollen. „Deshalb müssen wir mit vielen Ämtern lange planen", erklärt Christiani. Vor allem Stadtplanungs-, Umwelt-, Tiefbau- und Ordnungsamt haben dabei ein Wörtchen mitzureden. Christiani ist dennoch optimistisch: „Nach der Sommerpause wollen wir das Projekt in den Bezirksbeiräten Möhringen und Vaihingen vorstellen." Dann will die SSB auch Info-Veranstaltungen für die Anwohner organisieren.
Wenn alles nach Plan läuft – das heißt, der Gemeinderat noch in diesem Jahr sein Okay gibt – soll die neue Trasse in den Jahren 2011 und 2012 gebaut und Ende 2012, zum Fahrplanwechsel, in Betrieb genommen werden. Über die Kosten für das Projekt hält sich die SSB bedeckt. Im vergangenen Jahr war von 20 Millionen Euro die Rede – allerdings stammt diese Zahl aus einer Kostenermittlung aus dem Jahr 2005. Inzwischen ist diese, laut Christiani, überholt – wie weit, ist bisher unklar. es
30.06.2009


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