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Nellingen. »Ein solches Projekt braucht einen Rektor, der es unterstützt, und Lehrer, die bereit sind, sich zu engagieren und Partner zu finden«, sagte Oberbürgermeister Christof Bolay bei der Eröffnung des Skulpturenpfades an der Riegelhof-Realschule in Nellingen.
Nellingen. »Ein solches Projekt braucht einen Rektor, der es unterstützt, und Lehrer, die bereit sind, sich zu engagieren und Partner zu finden«, sagte Oberbürgermeister Christof Bolay bei der Eröffnung des Skulpturenpfades an der Riegelhof-Realschule in Nellingen.
13 Schülerinnen und drei Schüler der neunten und zehnten Klassen hatten mit der Unterstützung ihrer Lehrer und dem Künstler Kestutis Svirnelis intensiv an der bildhauerischen Umsetzung ihrer Ideen gearbeitet. Aus den Kleinskulpturen wurde dann ein Skulpturenpfad kreiert. »Kunst an der Realschule hat eine hohe Kontinuität und ich hoffe, dass es auch in Zukunft weitergeht«, sagte der Rathauschef. »Kunst macht Schule«, heißt es schon seit 1996 in der Realschule. Kunstlehrer Manfred Dieterich und seine Kollegin Elke Wieland entwickeln immer neue Ideen. Angefangen hatte das Projekt mit einem Besuch beim Weltraumforscher Ernst Messerschmied. Angeboten wurden schon Atelierbesuche und Workshops mit Künstlern, unter anderem in den Bereichen Steinbildhauerei und Airbrush. Unterstützt wurde die Schule meist von der städtischen Galerie. Wettbewerb »Kreatives Sprayen« Eine besondere Auszeichnung war es für die Schüler, dass sie als Sieger des Wettbewerbs »kreatives Sprayen« die Fassade im Jugendtreff »L-Quadrat« gestalten durften. Der Industrieverband Steine und Erde (ISTE) unterstützte die Schule bereits 2006 und auch beim aktuellen Projekt. Die Spuren des künstlerischen Gestaltens sind auch in der Schule überall präsent: An den Wänden vor der Schule begrüßen den Besucher gesprayte, überlebensgroße Schüler, im Flur stehen die Skulpturen vorangegangener Aktionen. Zu sehen ist auch noch das »Ariane«-Projekt von 1996. Und seit vergangener Woche stehen die kleinen Skulpturen des aktuellen Projekts im Garten hinter der Schule an markanten Stellen, zwischen Büschen, im Wasser und auf Mauern. Rebekka Rotter ist eine der kreativen Schülerinnen, ihr liegt künstlerisches Gestalten. Blaue Daumen und viele Blasen Jeden Donnerstagnachmittag trafen sich die Schüler für mindestens zwei Stunden in ihrem Arbeitsraum. Wie schwer es ist, einen Stein zu bearbeiten, erlebten sie haut-nah, sie holten sich nicht selten blaue Daumen und Blasen. Zunächst hatten sie ihre Ideen am PC entwickelt, doch Dieterich betonte: »Die Ergebnisse sind schöner als die Entwürfe.« Kestutis Svirnelis lobte die Bildhauerklasse: »Die Klasse ist klasse gewesen.« Und spontan entwickelten sich schon Ideen für eine Fortsetzung des Projektes. red
13.07.2010
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