Freitag 30.07.2010
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An: Philipp Braitinger
Wer?
Wer bekommt die Leserbriefe?
Bonlanden, den 10.02.2010 | Braitinger, Philipp
An: Jörg Platten
SPD-Politikerin gegen Umfahrungstrasse Sielmingen -Filderstädter SPD und Grüne erfreut-
In welcher Welt leben wir eigentlich? Seit über einem Jahrzehnt sollte für jeden erkennbar sein, dass Sielmingen am Durchgangsverkehr erstickt. Verkehrslenkende Maßnahmen waren allesamt (sofern überhaupt welche angegangen wurden) für die Katz. Wenigstens das Stuttgarter Regierungspräsidium hat den Handlungsbedarf erkannt und eine Umfahrungsstrasse für dringend notwendig erkannt. Und nun tritt eine SPD-Politikerin aus Esslingen auf, Staatssekretärin im Bundesverkehrs-ministerium, und erteilt dem eine Absage. Und das tollste: Filderstadts SPD und Grüne freuen sich darüber. Was sind dies für Bürgervertreter, die einseitige Interessen vertreten und sich anscheinend am Verkehrs-lärm, Gestank und Gefährdung der Sielminger Anwohner laben. Seit Jahren halten SPD und Grüne an Lösungen fest, die erwiesenermaßen zu nichts führen außer zu heißer Luft. Ich korrigiere mich, diese Lösungen führen dazu sich Zeit zu verschaffen, da der Mut fehlt, konkret etwas für Filderstadts Bürger zu tun. Und ich betone Filderstadts Bürger, denn es muss endlich in die Köpfe dieser einseitig handelnden Stadtteil-politiker gehen, dass es um Filderstadt als Ganzes geht und nicht nur um einen Stadtteil. Wer für Filderstadt im Gemeinderat sitzt, muss ganz Filderstadt vertreten und nicht Teilen davon in den Rücken fallen. Ich fordere im Namen der Filderstädter Bürger die SPD, Grüne und auch die neu gewählte SPD-Oberbürgermeisterin auf, sich Filderstadts Ver-kehrsproblem anzunehmen und eine Umfahrungsstrasse zu unter-stützen. Liebe Frau Dönig-Poppensieker, SPD und Grüne: wer sich werbewirksam am Protesttag gegen die zweite Startbahn in Neuhausen präsentiert, sollte sich mit ganzer Kraft auch für ein schon bestehendes Verkehrs- und Lärmproblem in der eigenen Stadt einsetzen. Denn Frau Dönig-Poppensieker, für Sie sind Kinder doch so wichtig: in den betroffenen Strassen leben genug Kinder, die sich endlich etwas mehr Ruhe und einen sicheren Schulweg wünschen. Jörg Platten, Filderstadt
Filderstadt, den 29.07.2007 | Platten, Jörg